Aufstiegs-BAföG | Meister-BAföG

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Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder einen vergleichbaren Abschluss? Sie wollen an einer Aufstiegsfortbildung teilnehmen, an einem Meisterkurs oder einem anderen Lehrgang, der einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitet?

Der Staat unterstützt berufliche Aufstiegsfortbildung und Existenzgründungen und zwar unabhängig von ihrer Form wie Vollzeit/Teilzeit, schulisch/ außerschulisch, mediengestützt/Fernunterricht. Für max. 24 Monate werden monatliche Zahlungen für Lebensunterhalt und Lehrgangsgebühren geleistet - gemischt als Zuschuss und/oder Darlehen.

Wie hoch ist die Förderung?

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (bis zu 10.226 €, ab 1.8.16 bis zu 15.000 €) gibt es unabhängig von Einkommen/Vermögen. Zahlungen für den monatlichen Unterhalt dagegen gibt es nur für Vollzeitlehrgänge. Die Höhe ist einkommensabhängig (Einkommen während der Fortbildung, eigenes Vermögen Familienstand und Zahl der Kinder).

Die Weiterbildung muss mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen, auf eine öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfung vorbereiten die unterhalb eines Hochschulabschlusses liegt, aber über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- oder Gehilfenprüfung. Es werden auch Fortbildungen in Gesundheits- und Pflegeberufen bezuschusst, wenn sie nach dem Fortbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft durchgeführt werden. Die Aufstiegsfortbildungen enden i.d.R. mit einer Prüfung vor einer Kammer oder mit einer staatlichen Prüfung.

Wo kann ich das Aufstiegs-BAföG beantragen?

Beratung bieten die Ämter für Ausbildungsförderung, in Hessen die Studentenwerke. Dort können Sie auch Ihren Förderantrag abgeben:

Alle Infos sowie Formulare und Berechnungsbeispiele finden Sie auch auf www.aufstiegs-bafoeg.info